Der Tanz mit Vois (Schleierpois): Vois sind Schleier, die an einem Band mit einer Kugel (Poi) befestigt sind. Durch geschickte Arm- und Handbewegungen lässt man den Schleier um sich herumfliegen. Das Band selbst ist kaum wahrnehmbar, so dass der Eindruck entsteht, der Schleier tanzt mit der Tänzerin. Man kann sowohl mit einem als auch mit zwei Vois tanzen. Säbeltanz: Der Säbeltanz ist eigentlich ein eher mystischer Tanz. Ursprünglich ist der Säbel das Symbol der Ehre des Mannes und die Braut zeigte durch den Säbeltanz, dass sie die Ehre des Gatten verteidigen werde. Lalima verbindet den mystischen Säbel mit modernen Elementen des orientalischen Tanzes. Spielerisch balanciert sie den Säbel sowohl beim Bodentanz als auch bei einem ausdrucksstarken Baladi. Schleier-/Doppel-/Dreifachschleiertanz: Der Schleier wird im Orient in der Regel nur zum Entree eingesetzt. Im Okzident jedoch verkörpert der Schleiertanz den Zauber aus 1001 Nacht. Lalima verwendet den Schleier klassisch zum Entree und zaubert effektvolle Highlights durch Figuren mit zwei und auch drei Schleiern geleichzeitig.. Tanz mit dem Kerzentablett: Beim Tanz mit dem Kerzentablett balanciert Lalima ein Tablett mit brennenden Kerzen auf dem Kopf. Der recht mystische Tanz setzt exakte Isolationstechnik sowie Körperbeherrschung voraus. Er kann mit oder ohne Zimbeln getanzt werden. Tanz mit Isis-Wings: Isis-Wings sind Schleier, die den Flügeln der Isis nachempfunden wurden. Durch ihre Größe können zu romantischer und auch dramatischer Musik effektvolle Bilder getanzt werden. Stocktanz: Der Stocktanz ist ursprünglich ein kämpferischer Männertanz, den Bauchtänzerinnen kokett parodieren. Raqs Sharki: Der Raqs Sharki ist die bühnengeeignete Weiterentwicklung des traditionellen Raqs Balady. Sie vereint die traditionellen Hüftbewegungen mit eleganten Schritten aus Bühnentänzen wie zum Beispiel dem Ballett und ist so auch für große Bühnen geeignet. Eine Sharki-Routine beinhaltet meist ein Schleierentree, gefolgt von einem flotten fröhlichen sowie einem langsamen sinnlichen klassischen Part und einen ursprünglichen und gefühlvollen Balady. Mit einem rasanten Trommelsolo als Finale und einem kleinen Schlussteil endet die Tanzroutine. Trommelsolo: Bei einem Trommelsolo visualisiert die Tänzerin die Trommelschläge mit ihrer Hüfte, so dass das Publikum den Eindruck bekommt, die rhythmische Musik durch die Bewegungen sehen zu können. Der Tanz wird bestimmt durch kraftvolle Akzente, vielen Shimmies und gekonnte Isolation des Körpers.
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